Komplexitätsarchitektur

Komplexität ist Beziehung. Das Leben besteht ausschließlich aus Beziehung und insofern steht damit alles in Beziehung.

In der Physik wird geschrieben, dass Materie nicht existiert. Aber in der Physik wird auch geschrieben, dass Beziehung sehr wohl existiert!

Unsere Körper gibt es nicht wirklich. Wir empfinden es anders. Dass wir es anders empfinden, damit aufwachsen und uns darin wohl fühlen, das existiert. Das ist auch gut so. Das hat einen Sinn, weil wir uns wohl fühlen. René Descartes schrieb den famosen Satz: „cogito, ergo sum“ (Ich denke, also bin ich..).

Damit bewegte sich Descartes an der Grenze zu dem, was die moderne Quantenphysik auch erklärt.

Unsere Gefühle sind real, die existieren und sind in der Physik auch nachweisbar. Unsere Ansprüche an Realität sind real. Die Realität, die wir beanspruchen wiederum … das hängt davon ab, wie wir diese Realität definieren.

Der Mensch benötigt die Bestätigung, dass seine Empfindungen real sind.

Daher verwechseln wir gerne unsere Empfindungen mit der Welt da draußen, die in der Physik nicht existiert, weil alle von uns wahrgenommenen Andersartigkeiten nur elektrische Ladungen sind, die sich bewegen, die miteinander kommunizieren.

Was ist die Komplexitätswissenschaft und was ist die Architektur von Komplexität?

Das ist die Wissenschaft, die sich mit dem was wirklich existiert, Beziehung, Gefühl, Glaube, Empfindung, etc. befasst. Alles andere ist rein imaginär. Materie ist Imagination.

Die Komplexitätswissenschaft betrachtet, analysiert, beschreibt und instrumentalisiert diese Beziehung, die wie eine elektrische Ladung wellenförmig im All schwirrt.

Der Komplexitätstheoretiker und Wissenschaftler befasst sich mit der gesamten Wertschöpfungskette, von der Schwingung bis zur vollendeten sozialen Handlung, damit das was, warum, wie, dem Gast (der die Welle mit dem Gefühl verwechselt, die ihm die Welle vermittelt), das Gefühl vermittelt, dass er ein glückliches sinnvolles Leben verbracht hat.

Alles was statisch erscheint existiert nicht in seiner statischen Form. Es hat nur den Anschein so zu sein. Es ist alles eine Frage der Zeit. Zeit ist ein wichtiger Faktor. Ein Fenster, das heute Fenster ist, ist in 100 Jahren noch Fenster. Aber in 10.000 Jahren, ist es nur noch ein Sandkorn am Strand.

Der Komplexitätstheoretiker sieht dies und hieraus ergeben sich zwei Aufgaben:

1    Was ist Komplexität?
2    Er liefert Strategien für die Handlungen in der Sozialökonomie, damit sich diese Handlungen in einem sinnvollen Gefüge von Komplexität, dem Leben zugewandt einordnen. Nur dann kann nach 10.000 Jahren jemand ein Sandkorn identifizieren das einmal Fenster war, und daraus eine imaginäre Vorstellung ableiten dessen, was das Wesen wohl gesehen haben mag, dass vor 10.000 Jahren durch dieses Fenster blickte. Kurzum: Nachhaltigkeit und Effizienz. Notwendigkeit.

1. Was sieht der Komplexitätstheoretiker?
Nimmt man sich der Begrifflichkeiten von Sandra Mitchell, der Ideen von Yaneer Bar-Yam, Brian Castellani, Jorge Wagensberg, Erwin Laszlo, Hans-Peter Dürr oder der Aussagen von James T. Glattfelder an, gibt es etwas, dass alle Denker und Forscher der Komplexität eint. Komplexität wird aus der Physik gedacht und ist sowohl eine neue Form Materie zu definieren als auch Leben, Lebensprinzipien und darüber hinaus den Bezug des Menschen zu seinem Umfeld.

Komplexitätstheorie liefert einen neuen, immensen, gigantischen, sinnvollen Raum für Bedeutungen, in dem es trotz der Größe eine gewisse Ordnung gibt, die mit der Mathematik und anderen Wissenschaften funktional beschrieben werden kann.

So ein Raum nennt sich Definitionsraum. Es ist die Spielwiese eines “Handwerkers” der als einzigen Muskel, das Gehirn einsetzt. Daraus folgt, dass alle Wissenschaften Teilaspekte, untere Ordnungen, der Komplexitätstheorie sind.

Die Physik, die Chemie, die Biologie, die Humanwissenschaften (von der Anthropologie bis zur Zoologie) beschreiben Teilaspekte der Komplexität. Somit, erfüllt die Komplexitätstheorie, eine sinnvolle Aufgabe in allen Wissenschaften.

“Die Komplexitätstheorie ist eine transdisziplinäre Theorie, die alle wissenschaftlichen Theorien verbindet und sinnvoll zueinander in Beziehung setzt”

Die Komplexitätstheorie ist eine transdisziplinäre Theorie per excellence.

„Eine neue Herausforderung für die Wissenschaft: die Welt ist komplex, also sollten es auch unsere Vorstellungen von ihr sein. Die Naturwissenschaften haben traditionell nach einfachen, universalen zeitlosen Gesetzen gesucht. Aber dieses Unternehmen ist gescheitert“

In der Physik, von der Quantenphysik ausgehend wird festgestellt, dass Leben nichts als elektrische Ladung und Licht ist und elektrische Ladungen nichts als Wellen, demnach Beziehungen sind. Hans Peter Dürr erklärte diese Phänomen davon ausgehend, dass Materie nichts als Energie ist, und Leere. Es gibt keine Materie! ist eines seiner Bücher, das sich mit dieser transzendentalen Frage befasste.

In einem Treffen der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler im Jahr 2007 in Hamburg, war er nach seinem Vortrag verzweifelt. Wieder hatte die Zuhörerschaft im Auditorium nichts verstanden. Materie existiert nicht. Nur Beziehung existiert und deswegen legte er einen so großen Wert darauf, dass Menschen verstehen, dass Menschen Beziehung sind und davon ausgehend das Leben verstehen sollten. Beziehung ist Komplexität, Komplexität ist Beziehung. Es gibt keine Materie. Es gibt nur Komplexität. Beziehung ist das wertvollste, was der Mensch hat.

2. Strategien
Strategien sind Bauteile, bzw. die Werkzeuge z. Bsp. für die Sozialökonomie, welche Komplexitätsarchitektur betreiben möchte.

2.1.  Beziehung und/oder Komplexität
2.2. Endlichkeit, Irreversibilität
2.3. Sinn, Kommunikation, Strategie
2.4. Platons Gleichnis
2.5. Die neue Auffassung von Platons Gleichnis der Höhle
2.6. Der Doppelboden und die doppelte Rückwand in der Höhle: IT, social media, KI
2.7. Die Zukunft. Eine Strategie. Sieben Gefühle. Komplexitätsarchitektur

Beginnen wir also mit:

2.1. Beziehung und / oder Komplexität

Mit der vorab gelieferten Aussage, Beziehung ist Komplexität, Komplexität ist Beziehung. Es gibt keine Materie. Es gibt nur Komplexität. Beziehung ist das wertvollste, was der Mensch hat, damit haben wir in der Analyse ein erstes Produkt für den Sozialökonomen definiert:

Beziehung hat die Priorität Nr. 1 in allem, was der Mensch tut.

Das erste Gut ist die Beziehung

(Kommunikation oder Komplexität)

Für die Sozialökonomie geht es hier nicht um Philosophie.
Aus der Neugierde und der Offenheit heraus sich auf das was ihn umgibt einzulassen wird in der Wirtschaft als Marktstudie verkauft.

Wenn Beziehung das erste Gut ist, ist es wichtig, weil es in meinem Text und in der Folgelogik Konsequenzen hat für alle Ableitungen in der Logik, sowie für etwas das dem Menschen eigen ist, ein Irrglaube: die gesamte elektronische Welt, für IT und für z.B. soziale Medien, sowie für Experimente wie Second Life.

2.2. Endlichkeit, Irreversibilität (Unumkehrbarkeit)

In der Physik bestehen die Atome aus Leere und sind nichts als Schwingung, Energie, sowie das Denken, das Kommunizieren und das Fühlen. Interessant ist der Ansatz, der die materielle Existenz des Menschen infrage stellt. Die Endlichkeit, der Tod, Chronos.

Wenn der Mensch ein materielles Wesen wäre, würde mit seinem Ableben auch die Materie sterben, aus der er gemacht ist. Aber gerade im Tod befreit sich der Körper seiner Bedeutung und seiner Funktion von selbst. Das Wasser in den Zellen, aus denen der Mensch gebaut ist, verdampft und wird zu Wolken, fällt als Regen zu Boden, wird zu Flüssen, wird zu Trinkwasser und geht über in andere Menschen. Wir trinken Wasser, das von lebenden und sterbenden Menschen stammt und bauen dieses in unsere Systeme ein.

Wir sind buchstäblich die anderen und doch sind wir das Selbst.

Umso deutlicher sind wir Beziehung. In der gleichen Weise, wie unsere Vergeistigung und Immaterialität, unsere Sinnhaftigkeit uns von dem Materiellen emanzipiert, bindet es uns zeitgleich daran, denn in dem wir entdecken, dass wir milliardenfach recycelt wurden und unser Trinkwasser aus der Kläranlage kommt, können wir nicht anders als die Paradoxie anzuschauen und zu staunen.

Wenn wir denken, dass wir das Wasser trinken, das von Toten verdampft oder von lebenden Ausschwitzt, schmeckt dieses Wasser direkt nach Beziehung, also anders, als wenn es nur aus dem Klärwerk kommt (und auch dies beschreibe ich mit einem Schmunzeln auf den Lippen). Der Tod -als Vorgang- macht deutlich, dass der Mensch keinesfalls aus Wasseratomen besteht. Der Mensch ist nicht Materie.

Die Materie ist nur da, um das Geistige Wesen Mensch an einen Kontext zu binden und so der Natur zu einer Vermehrung von Sinn zu verhelfen, weil der Mensch Sinn produziert, was die Pflanze, oder das Tier nicht tun. Sinn ist Teil des Lebens. Sinn ist Natur; Natur ist Sinn, sofern Sinn (Mensch) mit Sinn erfüllt (kommuniziert).

Aber wir sind Sinn in definierten Körpern, mit einer begrenzten Masse, und dies ist wiederum nicht beliebig, sondern in der definitiven Irreversibilität, denn wir können nicht einfach unseren Geist in den Körper von Baywatch-Boys verpflanzen, um der schönen Frau die wir im Blick haben, zu gefallen.

Da ist vorher eine Entscheidung getroffen worden, die unser Entscheidungsvermögen irreversibel einschränkt. Und diese Irreversibilität von Entscheidungen ist erstaunlich, denn wir wurden auch nicht gefragt ob wir geboren werden wollten. Wir können die Geburt nur annehmen, sowie die materielle Erscheinung, den Wirt, in dem wir wohnen, den wir uns nicht aussuchen können.

Beziehung ist definitiv und irreversibel.
Wir staunen, weil wir dem Sinn der Begrenzung von Entscheidungen aus der Irreversibilität heraus, die uns selbst trifft, entdecken.

Beim Staunen geht eine Lampe auf. Wenn der Körper nicht sterben kann und nicht leben kann, wozu gibt es einen Körper?

Wenn beim Sterben etwas verloren geht, dann, weil die Realität der vorher lebenden Beziehung zum Leben, weil mein Beitrag in ihr zum Beispiel Erkenntnis ermöglicht hat und aus der Erkenntnis Sinn erzeugt.

Dass dieser Sinn eine Eigenständigkeit besitzt wird deutlich, wenn ich lieber als Brad Pitt geboren worden wäre, weil Angelina Jolie auch schöne Kinder hervorbringt, ich es mir aber nicht aussuchen konnte und aus dem was ich habe gezwungen bin das Beste zu machen.

Wir liefern mit der Endlichkeit von Handlungen und Beziehungen ein zweites Produkt für die Sozialökonomie!

Der Tod macht deutlich, dass Materie irrelevant ist und nur der lebendige Charakter dessen was sich in der Materie, also in uns zeigt, die z.B. Andersartigkeit eines Menschen, das ist was zählt, denn die Geburt, das Leben und der Tod haben etwas Definitives, Unwiderrufliches.

Aber wenn etwas dem Tod entrinnt, dann, weil auf dem Weg durchs Leben die richtige irreversible Entscheidung aus einer Vielzahl von Möglichkeiten getroffen wurde.

Das zweite Gut ist die Irreversibilität (Unumkehrbarkeit) auf Erden

Somit ist Beziehung endlich und der Charakter der definitiven Irreversibilität von Beziehung (Leben). Beziehung ist nicht beliebig und ob ihrer Endlichkeit, weist sie auf einen Sinn hin.

Für die Sozialökonomie / den Sozialökonomen geht es hier wieder nicht um Philosophie. Aus der Neugierde und der Offenheit heraus sich auf das, was ihn umgibt einzulassen wird und in der Wirtschaft als Marktstudie verkauft.

Aus dem Staunen, dass er nach dem Eingehen einer Beziehung mit der Umwelt noch lebt und er hat aus der Unterscheidung in der Beobachtung des Marktes den Sinn seines eigenen Tuns erkannt, denkt er darüber nach, ob dieses Tun jenseits der Einmaligkeit im Labor oder im Designstudio ein reproduzierbares Produkt werden könnte. Man hat ein Projekt. Eine Marktidee. Es reift etwas in ihm an.

2.3. Sinn, Kommunikation, Strategie

Die Rolle des Menschen in der Natur besteht darin, aus der einzelnen Entscheidung in der Unterscheidung zu den vielen möglichen Entscheidungen und ob ihrer Irreversibilität, Sinn zu produzieren.

Für viele ist dies ein sehr poetisches Wunder, dass sehr fragil und liebenswert ist, vor allem ist es liebenswert. Wäre Sinn nicht das dritte und wichtigste Gut? Nein. Sinn ist der gesamte Prozess, nicht ein Selbstzweck und keine Etappe und nicht ein Gut. Dass ein Gut entdeckt wird, macht Sinn. Aber Sinn ist in der Analyse aus der Komplexitätstheorie heraus an dieser Stelle kein einfaches Gut.

Sinn verkürzt darzustellen ist fahrlässig.

In der Komplexitätstheorie zeigt sich, dass die partielle Anwendung von Sinn katastrophale Folgen haben kann, wie z.B. die nukleare Abschreckung oder den Drohnenkrieg. Im Verlauf des Textes verstehen wir warum und wie.

Nochmals:
Der Geist, der dem Menschen innewohnt, bedient sich des Körpers auf Erden als Vehikel, als Wirt, wie ein Taxi. Das Taxi ist unser leiblicher Körper. Das Taxi ist weder lebendig, noch kann es sterben, denn, wie ein Taxi aus Blech, besteht es aus Atomen, die unsterblich sind. Wenn der Mensch stirbt, wird der Körper des Menschen zu 100% dem Planeten und anderen Lebewesen zurückgeführt. Wasseratome können nicht sterben.

Deswegen ist der Mensch nur das geistige Substrat, der Charakter, die Art, die Seele, der Geist, die Idee, der Gedanke, das Gefühl.

Der Mensch ist und produziert Sinn.

Der Charakter, der dem Körper innewohnt, ist fähig zu verschwinden, zu sterben. Folglich ist der mit dem Menschen verbundene Sinn, das einzig sterbliche und somit lebende (nur etwas das stirbt lebt auch). Die Sterblichkeit verweist wiederum auf die Dringlichkeit und Notwendigkeit von Sinn und Kommunikation von Sinn.

Wenn ein Sinn stirbt, ohne sich vorher zu kommunizieren, verschwindet dieser Sinn für immer und ewig. Wir benötigen die Neugierde, um den Sinn zu erfahren zu können. Der Mensch öffnet sich für den Sinn.

Nur offene Menschen kommunizieren nachdem sie staunen, weil sie eine irreversible Entscheidung getroffen haben und immer noch leben. Bisher haben sie Glück gehabt.

Nur kommunizierter Sinn ist wirksam!

Sinn ist demnach Kommunikation mit Folge, Bewegung, Ergo, Beziehung, Komplexität. In der Beziehung wird Sinn funktionalisiert zu einem kommunizierten und verstandenem Sinn. Sinn der kommuniziert wird, bedarf selbstverständlich mindestens eines Senders und eines Empfängers. Folglich liegt die Grundlage des Dialogischen vor, sowie sie von Martin Buber kommuniziert wurde.

Beziehung beinhaltet anders als der neutrale Begriff Kommunikation die Funktionale Idee der Veränderung, weil Sinn sich bei Sender und Empfänger mittels der Kommunikation und dessen Endlichkeit verändert.

Die Endlichkeit und Irreversibilität setzen nämlich die Auswahl, somit die Sinngebung voraus. Grundlage hierzu ist die Endlichkeit im Sinne von Determiniertheit und Sinngebung (welche nur durch Veränderung aufgeschoben wird) und somit die Irreversibilität, welche die Veränderung definitiv von dem vorherigen Zustand unterscheidet.

Veränderung bedeutet auch Transformation, Anpassung, Evolution, weil eine Veränderung per se den Keim in sich beinhaltet, dass sie den Sinn weitertragen möchte, in einer sich permanent und irreversibel verändernden Umwelt, in der aus einer Vielzahl von Entscheidungen nur eine getroffen werden kann.

Es gibt keine zweite Chance. Somit ist aus der Offenheit kommunizierter Sinn zwangsläufig Veränderung im Sinne der Anpassung an die Umwelt.

Wir müssen fähig sein zu staunen, um etwas wahrzunehmen, dass wir kommunizieren, und das Staunen macht etwas mit uns!

In der Beziehung ist kommunizierter Sinn, Veränderung!

Das Dritte Gut ist die Veränderung

Sinn = Beziehung (Kommunikation und Komplexität) + Irreversibilität (wir staunen) + Veränderung und Mut (Anpassung).

Wenn das Leben (aus einer Entwicklung heraus) menschliche Körper hervorruft und wir diese Körper als Taxi für den Sinn des Menschen bezeichnen, dann ist die Funktion des Sinnes im Taxi der kommunizierende Fahrer des Taxis mitten in einem dichten Verkehr von Taxis zu sein.

Ein kommunizierender Fahrer zu sein bedeutet, dass man gewisse Kenntnisse haben muss und sollte. Man sollte die Verkehrsregeln zumindest kennen. Dies impliziert automatisch ein oberstes Prinzip: Verantwortung. Veränderung entsteht aus dem Staunen heraus, weil wir ob des Staunens ein verändertes Gefühl in uns haben, das oft mit dem Verstehen und mit dem Willen einhergeht, das erstaunliche zu prüfen und eventuell sogar zu übernehmen und zu nutzen.

Wir verändern uns aus der Verantwortung heraus, weil wir die Veränderung in uns und von uns ausgehend zulassen können müssen, somit auch die Verantwortung dafür tragen und dazu sind wir mutig. Der Mensch ist neugierig erfährt und kommuniziert einen Sinn und staunt, dies verändert ihn und so wie er die Veränderung als Herausforderung annimmt ist er mutig.

Bis hierher kommen die Amerikaner mit jedem Krieg, den sie führen. Aber ab hier, gibt es die USA nicht mehr. Und das unterscheidet den Amerikaner von der Sozialökonomie / dem Sözialökonomen in Deutschland.

Für die Sozialökonomie / den Sozialökonomen geht es hier wieder nicht um Philosophie. Aus der Neugierde und der Offenheit heraus sich auf das was ihn umgibt einzulassen wird in der Wirtschaft als Marktstudie verkauft.

Aus dem Staunen, dass er nach dem Eingehen einer Beziehung mit der Umwelt noch lebt und er hat aus der Unterscheidung in der Beobachtung des Marktes den Sinn seines eigenen Tuns erkannt, denkt er darüber nach, ob dieses Tun jenseits der Einmaligkeit im Labor oder im Designstudio ein reproduzierbares Produkt werden könnte. Er hat ein Projekt, eine Marktidee!

Es reift etwas in ihm an.

Aber die Irreversibilität, die seinem Tun zugrunde liegt und ihn zwingt sich der Umwelt fortwährend anzupassen zwingt ihn auch sein Design vollständig durchzudenken und seine Idee zu strukturieren. Nachdem er ausreichend gegrübelt hat, packt ihn der Mut, und er beginnt zu produzieren, in der Hoffnung der Markt wird ihm ein zunächst irrationales Gut abnehmen.

Veränderung impliziert automatisch Verantwortung!

Ein Mensch sollte nicht etwas verändern, ohne die Verantwortung dafür zu tragen. Der Nationalsozialismus ist das Paradebeispiel für die Verantwortungslosigkeit. Die sollte sich in der heutigen Zeit nicht wiederholen. Das oberste Handlungsprinzip im Leben den konstitutiven Merkmalen von Sinn, Kommunikation und Veränderung folgend ist Verantwortung. Die erste Maxime, von der alles abgeleitet werden kann, ist der Begriff der Verantwortung.

Das vierte Gut ist die Verantwortung

Sinn = Beziehung (Kommunikation und Komplexität) + Irreversibilität (wir staunen) + Veränderung und Mut + Verantwortung und Demut.

Jeder Ansatz in einer modernen Gesellschaft, der die Verantwortung schmälert und zum Beispiel das Recht prominent betont läuft den Grundprinzipien des Lebens zuwider. Es gibt und es darf keine Rechte geben, weil diese Abhängigkeiten schaffen, Erwartungen, dass in Zukunft etwas geschieht, was aber nur im Kontext einer sehr präzisen Vergangenheit Berechtigung hatte.

Ein Recht basiert auf Errungenschaften der Vergangenheit. Die Zukunft kommt aber von vorne. Ein Taxifahrer, der im Fahren immer nach hinten schaut, baut vorne einen Unfall. Daher besteht Taxifahren aus nach vorne gewandt schauen und die Verantwortung vor sich hertragen.

Für die Sozialökonomie / den Sozialökonomen ist dieses Moment interessant, weil daraus die Marktreife eines Produktes erwächst. Verantwortung und Demut sind die Mittel dazu ein Produkt zur Marktreife zu führen. Der Begriff Verantwortung ist sehr weit gefasst. In der Komplexitätstheorie geht es um Multikausalitäten.

Aus der Sicht des Soziologen ist dieser Aspekt sehr interessant!

Es sollte Verantwortung, bzw. Pflichten geben, weil nur diese an die Zukunft gerichtet sind. Jenseits dessen, dass Sinn aufgrund der Irreversibilität und entlang der Veränderung nur nach vorne gerichtet sein kann, ist Sinn, der nach vorne gerichtet ist, der Richtung der Zeit (Ilya Prigogine) folgend immer von der Entscheidung im jetzt abhängig.

Eine Entscheidung im Jetzt impliziert Eigenständigkeit und Verantwortung!

Es ist vollständig absurd Entscheidungen aufgrund von Märchen aus der Vergangenheit heraus zu begründen und zu legitimieren. Eine rückwärtsgewandte und im Gestern existierende Rechtsauffassung widerspricht den Grundregeln der Physik, den Grundregeln des Lebens.

Es ist umso erstaunlicher, dass Recht existiert, recht gesprochen wird, Recht sich anpasst und permanent verändert und aktualisiert wird, aber Recht bleibt, und wir trotz der dem Recht innewohnenden Dysfunktionalität [1]so viele Menschen auf Erden hervorgebracht haben.

Menschenrechte
Nur 10% der Erdbevölkerung lebt nach den Prinzipien der Menschenrechte und genießt diese. 90 % der menschlichen Bevölkerung arbeitet daran, den Zustand des rechts von gestern für sich selbst soweit es geht herzustellen und zu genießen.

Das bedeutet, dass 90% der Menschen auf Erden kein recht genießen, sondern eine Verantwortung auslebt.

Wozu werden Rechte geschrieben, wenn nur 10% der Menschen auf Erden diese wirklich genießen?

Geht es darum Privilegien für die 10% wie Pfründe zu zementieren mittels der Rechte? Was passiert denn, wenn 100% der Menschen nur noch nach dem Prinzip der Verantwortung leben? Ist das besser oder schlechter? Was verändert sich, wenn statt Abhängigkeit und Erwartung, die Eigeninitiative und die Eigenverantwortung im Vordergrund stehen?

Fazit:
Dadurch, dass der Sinn (Der Mensch), das Taxi (Körper) in einer Umwelt aus der Verantwortung heraus steuert entsteht Beziehung: Kommunikation, Irreversibilität, Veränderung und Verantwortung. Wir sind neugierig erfahren und kommunizieren einen Sinn und staunen; dies verändert uns und so wie wir die Veränderung als Herausforderung annehmen sind wir mutig; weil wir aber die Veränderung aus der Verantwortung heraus annehmen sind wir ebenso demütig und aus der Demut heraus, Stolz.

Aus der Verantwortung heraus folgt die Eigenständigkeit von Sinn, die aber nur in und aus der Liebe angenommen wird.

Dies ist für jene Geister auf Erden manifest, die zurückbleiben, nach dem Tod des geliebten Menschen. Sie erinnern sich an den Sinn, den der Verstorbene für sie hatte, aus der Liebe heraus. Und der geliebte Sinn lebt weiter, in jenen die aus der Liebe heraus in die Zukunft kommuniziert werden.

Deswegen lebt auch nur das Geistige oder der Sinn, aber Sinn ist nicht sich selbst überlassen, sondern existiert nur in der Kommunikation in die Zukunft und in dieser Stufe des Prozesses ist die Kommunikation in ihrer edelsten Form, die Liebe.

“Die Eigenständigkeit von Sinn beinhaltet Liebe als höchste Form der Kommunikation und überdauert nur aus der Liebe das Vergessen”

Liebe ist die einzige Form der Kommunikation, welche die Eigenständigkeit von Sinn unterstreicht und ermöglicht und in die Zukunft richtet.

“Jetzt wo es so viele Menschen auf der Welt sind, benötigen wir mehr denn je ein zukunftsgewandtes Verantwortungsbewusstsein mit der Sehnsucht der Liebe und nicht ein rückwärtsgewandtes Rechtsbewusstsein”

Wir benötigen den Mut zur Veränderung, und dies geht nur mit der höchsten Belohnung, die Liebe. Die Kommunikation in der Liebe setzt Kinder in die Welt, erzeugt Zukunft. Liebe ist das einzige, dass wenn es geteilt wird sich multipliziert. Kinder sind ein Ergebnis des Teilens der Liebe.

Für die Sozialökonomie / den Sozialökonomen ist dies wichtig, weil die Liebe auch das ist, was jede Produktion legitimiert, weil nur aus der Liebe das Interesse des Kunden entsteht. Die Liebe motiviert die Produktion und den Kauf. Wenn etwas Produziertes keine Liebe auslöst, wird es nicht gebraucht. Das ist ein K.O. Kriterium, das dazu führt, dass sehr viele Produzierende Betriebe verschwinden. Es geht nicht nur um die Effizienz einer Produktion.

Der Sinn der Produktion manifestiert sich in der Liebe. Wenn diese entfällt, verschwindet die Daseinsberechtigung eines Betriebs. Deswegen gehen so viele Ökonomien in den Dienstleistungsbereich. Da ist mehr Liebe zu finden. Oder Prostitution. Der Unternehmer sollte sich also die Frage stellen der Notwendigkeit, das ist klar, aber wenn die Notwendigkeit geklärt ist, sollte er auch fragen, ob die Liebe reicht.

Liebe ist ein System, dass nur dann Sinn macht, wenn Liebe nicht mit Kontrolle und Dominanz oder Abhängigkeit verwechselt wird, was wir alle wissen, aber kaum noch umsetzen.

Woher kommen die ganzen Singlehaushalte? Wo bleiben die ganzen Familien? Und dies zeigt uns, dass wir nur mit der Liebe an das Glück herankommen, welches erfüllte, verstandene Liebe ist.

Das fünfte Gut ist die Liebe

Sinn = Beziehung (Kommunikation und Komplexität) + Irreversibilität (wir staunen) + Veränderung und Mut + Verantwortung und Demut + Kommunikation in die Zukunft (Kinder oder Produkte) aus der Liebe.

Wir sind neugierig, erfahren und kommunizieren einen Sinn und staunen. Dies verändert uns und so wie wir die Veränderung als Herausforderung annehme, sind wir mutig;. Mutig, weil wir aber die Veränderung aus der Verantwortung heraus annehmen, sind wir ebenso demütig und aus der Demut heraus, Stolz.

Aus der Liebe entsteht Glück.

Das sechste Gut ist das Glück

Sinn = Beziehung (Kommunikation und Komplexität) + Irreversibilität (wir staunen) + Veränderung und Mut + Verantwortung und Demut + Kommunikation in die Zukunft (Kinder oder Produkte) aus der Liebe (Sinnvolles tun) + Glück.

Sinn ergibt Leitmotive für das Leben selbst, was nicht gleichbedeutend damit ist, dass allein der Mensch sinnvoll ist, oder Sinn am Menschen allein haftet. Sinn besitzt eine Eigenständigkeit. Sinn ist Teil des Lebens, bevor und nachdem es den Menschen gibt. [2]Das bedeutet aber im Umkehrschluss, dass wenn der Mensch sinnvolles tut, wenn Mensch liebt, das Leben einen Weg mit und durch den Menschen findet, um der Selbsterfüllung des Lebenswillens selbst zu existieren.

Das Menschsein ist keine Conditio sine qua non. (Bedingung nicht) Das Leben und der Sinn existieren und sie benutzen den Menschen nur dann als Vehikel, wenn der Mensch ein für das Leben wichtigen Sinn erfüllt und darstellt, Mittels der Liebe. Daher und in Anbetracht der Endlichkeit von Menschlichem Leben ist Sinnvolles Tun Liebe zulassen.

Für die Sozialökonomie / den Sozialökonomen mündet sinnvolles Tun im Glück, so wie in Bhutan, wo das Bruttosozialprodukt in Glück gemessen wird oder so wie im Westen, wenn er jenseits des ROI auch von seinem Tun leben kann. Die Umsätze müssen stimmen. Aber sie müssen stimmen, wozu?

Wir sind neugierig erfahren und kommunizieren einen Sinn und staunen; dies verändert uns und so wie wir die Veränderung als Herausforderung annehmen sind wir mutig; weil wir aber die Veränderung aus der Verantwortung heraus annehmen sind wir ebenso demütig und aus der Demut heraus, Stolz. Stolz, da wir es bisher geschafft haben, möchten wir das erlernte weitergeben und dazu lieben wir. Die Weitergabe und Annahme in der Zukunft ist ein kleiner Baustein des Glücks.

Aus dem erlebten Moment des Glücks kann ich loslassen und die Zukunft sich selbst in der Sorglosigkeit entlassen.

Das siebte Gut ist die Sorglosigkeit.

Sinn = Beziehung (Kommunikation) + Irreversibilität + Veränderung + Verantwortung + Liebe (Sinnvolles tun) + Glück + Sorglosigkeit + Loslassen.

Wenn das Leben einen Weg mit und durch den Menschen findet, um der Selbsterfüllung des Lebenswillens selbst zu existieren und über die Liebe in die Zukunft glücklich transportiert wird, dann war alles richtig, dann kann ich loslassen und sterben. Somit schaffe ich Platz für neue Erfahrungen, neues und eigenständiges Leben.

Sinnvolles tun ist für die Sozialökonomie / den Sozialökonomen an dieser Stelle nach dem Loslassen, ein neues Projekt anfangen zu können. Der Unternehmer darf nicht,  muss nicht und braucht nicht am Glück festhalten.

Zusammenfassung der Strategie

Nochmals und zusammenfassend:
Wasseratome, die weder leben noch sterben, sind nicht lebendig. Das Lebendige ist nur die Beziehung zwischen Geist und Materie, Beziehung, die dazu führt, dass Materie und Geist in Kommunikation zueinander treten. Beziehung ist das erste Gut. Damit dieses Wunder geschieht bedarf es Sinn, weil nur Sinn Materie werden lässt und so Kommunikation oder Beziehung ermöglicht. Dazu sind wir offen neugierig.

Die Irreversibilität von Handlungen, die Zustände ändern, also Beziehungsgeflechte ändern, also Realität ändern, diese Irreversibilität von Handlungen ist das zweitwichtigste Gut, dass der Komplexitätstheoretiker dem Sozialökonom liefert. Dazu staunen wir, denn über das Staunen begreifen wir.

Staunen ist ein Erlebnis, dass etwas mit uns macht und führt in das drittwichtigste Gut, dass Beziehung Wandel oder Veränderung zur Folge hat. Zur Veränderung müssen wir mutig sein.

Dieser Wandel ist im Sinne der Anpassung an die sich ewig verändernde Umwelt, notwendig, und aus dieser Notwendigkeit heraus, ergibt sich die Pflicht zur Verantwortung (viertes Gut).

Die Liebe führt dazu, dass erarbeiteter Sinn glücklich in der Zukunft landet und verwendet wird. Aus der Erfahrung der Wonne des Glücks lässt sich sorglos Loslassen.

2.4. Platons Gleichnis

Das ist wieder sehr schnell beschrieben. Wir erinnern uns. Platon sagte:

“Stelle dir Menschen vor in einer unterirdischen Wohnstätte… von Kind auf sind sie in dieser Höhle festgebannt. … (sie) sehen nur geradeaus vor sich hin… von oben her aber aus der Ferne von rückwärts erscheint ihnen ein Feuerschein; zwischen dem Feuer aber und den Gefesselten läuft oben ein Weg hin, längs dessen eine niedrige Mauer errichtet ist… Längs dieser Mauer… tragen Menschen allerlei Gerätschaften vorbei…

Können solche Gefangenen von sich selbst sowohl wie gegenseitig voneinander etwas (anderes gesehen) haben als die Schatten, die durch die Wirkung des Feuers auf die ihnen gegenüberliegende Wand der Höhle geworfen werden? … Durchweg also würden die Gefangenen nichts anderes für wahr gelten lassen als die Schatten der künstlichen Gegenstände.

Wenn einer von ihnen entfesselt und genötigt würde, plötzlich aufzustehen, den Hals umzuwenden, … nach dem Lichte emporzublicken… Und wenn man ihn nun zwänge, sein Licht auf das Licht selbst zu richten, so würden ihn doch seine Augen schmerzen… Wenn man ihn nun aber von da gewaltsam durch den… Aufgang aufwärts schleppte und nicht eher ruhete, als bis man ihn an das Licht der Sonne gebracht hätte, würde er diese Gewaltsamkeit nicht schmerzlich empfinden und sich dagegen sträuben?… Zuletzt dann würde er die Sonne, nicht etwa bloß Abspiegelungen derselben im Wasser … in voller Wirklichkeit … schauen und ihre Beschaffenheit zu betrachten imstande sein…

Wenn ein solcher wieder hinabstiege in die Höhle und dort wieder seinen alten Platz einnähme, würden dann seine Augen nicht förmlich eingetaucht werden in Finsternis. Und wenn er nun wieder… wetteifern müsste in der Deutung jener Schattenbilder, … würde er sich da nicht lächerlich machen und würde es nicht von ihm heißen, sein Aufstieg nach oben sei schuld daran… und schon der bloße Versuch, nach oben zu gelangen, sei verwerflich? …”

Die moderne Deutung online lautet:

Das Höhlengleichnis ist eine bildliche Darstellung eines Lernvorgangs. Gefangene, die in einer Höhle mit dem Rücken gefesselt sind, erblicken nur die Schatten der Dinge, die hinter ihnen über einer Mauer hervorragen. Diese Schatten werden durch ein Feuer gebildet und als real befunden. Ein Gefangener wird eines Tages befreit, erblickt das Tageslicht und kehrt sofort in seine bekannte Umgebung zurück, da er von dem Unbekannten eingeschüchtert und verwirrt ist. Er kann diese Realität nicht begreifen

Würde man ihn aber zwingen, die Höhle zu verlassen, würde er zuerst das Original und den Gegenstand, dessen Abbild er nur kannte, sehen und anschließend das Feuer. Er wäre folglich von dem Licht geblendet. Als letztes würde er die Sonne sehen und begreifen, dass ohne sie kein Leben möglich wäre und sie deshalb über allem steht.

Nun freut sich der Gefangene, dass er die Wahrheit kennt und will nicht mehr zurückgehen. Muss er jedoch zurück, könnte er durch die Dunkelheit in der Höhle nichts mehr erkennen. Die anderen Gefangenen würden sich außerdem über seine neu gewonnene Erkenntnis lustig machen, ihn für verrückt halten und töten.

2.5. Die neue Auffassung von Platons Gleichnis der Höhle

Die Höhlenrückwand hat immer noch die gleiche Wirkung. Das Licht im Höhleneingang ist immer noch das Wissen, dass was uns zwingt neugierig zu sein und an anderer Stelle zu schauen. In der neuen Deutung des Gleichnisses, aus der Warte der Komplexitätstheorie gesehen, ist aber alles was die partiellen und aus einzelnen Eigenschaften von Materie und Sinn entstandenen Wissenschaften (Anthropologie, …, Biologie, …, Chemie, …, Physik, …, Zoologie) über das Leben und dessen zusammenhänge erklären, der Schatten auf der Rückwand der Höhle. Die neue Wissenschaft stellt ob ihrer Effizienz alles andere in den Schatten.

Ein Beispiel:
Sinn entsteht in einem Zusammenhang. Allein die Tatsache, dass die Komplexitätstheorie entstanden ist verändert den Zusammenhang. Das Komplexitätstheoretiker hehre Ansprüche stellen und z.B. seit 1998 in Zusammenhang mit der US Navy Sozialverhalten nachhaltig verändern (Bar-Yam; 2003) erkennen wir schnell. Die Effizienz des neuen Definitionsraums zeigt auch wie schnell einzelne Initiativen, die aus der Komplexitätstheorie herausgegriffen werden, ohne eine entsprechende Grundarchitektur der Komplexität im Sinn zu haben, in die absolute Katastrophe führen.

In seinen Texten ab 1995 beschreibt Bar-Yam auf der einen Seite die Interdependenz in der Welt, unterstreich die Notwendigkeit zur Kooperation, etc. Seine Texte und seine Denkweise sind schlau. Kriege erscheinen obsolet, Gewalt ist nur noch ein Schönheitsmakel im Epos der humanen Geschichte … Seine Gedanken sind so schlau, dass die Navy ihm auf dem Leim ging. Bar-Yam hatte mit seiner Initiative vor, der US-Navy einen Zahn zu ziehen, ein trojanisches Pferd unterzujubeln, die Gewalt zu verkleinern, etwas Gutes zu tun.

Er tat es allein, obwohl er von Interdependenz schrieb. American Exceptionalism gilt auch dafür. Regeln, die man selbst schreibt sind nicht für einen selbst, sondern für die anderen, die sie brauchen gedacht. Sicher blieb ihm nichts anderes übrig, denn zu dem Zeitpunkt, muss er sich wie ein Marsmensch auf Erden vorgekommen sein, da Komplexitätstheoretiker damals rar waren, und zudem noch, die Kommunikationsmöglichkeiten, damals geringer waren als heute.

Um sein Ziel zu erreichen, hat er aus einer systemischen und aus einer Komplexitätstheoretischen Überlegung heraus, der Navy vorgeschlagen, Drohnen als Kriegswaffe einzusetzen und parallel davon abgeraten, den Feind massiv und frontal anzugreifen, sowie hohe Verluste beim Gegner zu erzeugen.

Er konnte nachweisen, dass ein strategischer Einsatz von Drohnen strategische Vorteile gegenüber dem Einsatz von groben und großkalibrigen Waffensystemen hat. Damit hatte er Recht. Alles ist gut gelungen.

Wir leben heute im Zeitalter der Drohnen und es sterben weniger Menschen auf Schlachtfeldern.

Dafür gibt es eine Drohnenschwarmtechnologie, mit Gesichtserkennungssoftware und Wärmebildfunktion, die billig, klein, lautlos, ferngesteuert, massenhaft saubere Leichen produzieren kann, auf Kommando, ohne menschliche Intervention. Das Töten ist so billig und sinnlos geworden, dass der Einsatz von Nuklearwaffen vollständig idiotisch ist. Wer heute die besten Drohnenschwärme besitzt ist der Sieger aus jedem Interessenskonflikt.

Der Nuklearkrieg ist vollständig obsolet. Die Verhandlungen von nuklearen Konflikten, sind nur dazu da, den Mythos aufrechtzuhalten, dass sie eingesetzt werden könnten. Der Drohnenkrieg ist mittlerweile serienreif in Produktion gegangen und Soziale Netzwerke wie Facebook, mit der entsprechenden Gesichtserkennungssoftware versehen, liefern dem Militärapparat alle notwendigen Daten, um in einem Killerdrohnenschwarm entsprechende Zielvorgaben eingeben zu können.

Der schöne Nebeneffekt ist, dass ein massiver Einsatz von Tausenden, Millionen oder gar Milliarden von Killerdrohnen denkbar, vorstellbar, billig, leise, sauber und effizient ist. Wenn diese Drohnen eingesetzt werden, muss man nach dem Einsatz einfach ein Weilchen warten, bis die Leichen auf natürlichem Wege verschwunden sind, und der Aggressor dann ein absolut intaktes Land einnehmen kann.

Nun kann die menschliche Krise bei 0 anfangend neu aufgerollt werden, oder ein Paradies ins Leben gerufen werden. Willkommen, also, in der neuen braven Welt.

Ist das menschlich? Ist das ein schönes Ergebnis unserer Zivilisation? Schwer zu beurteilen!

Aber wir wollten ja eine neue Deutung des Gleichnisses von Platon abliefern.

In unserem Text zur Stillen Diplomatie im Bereich der nuklearen Verhandlungen haben wir diese Technologie aus verschiedenen Gründen kritisiert und Forderungen genannt und veröffentlicht, die einer Komplexitätsarchitektur entsprechen, die wir noch nicht preisgegeben haben. Was hat diese neue Drohnentechnologie mit der Höhle zu tun? Nun ja, der Diskurs über die nukleare Bewaffnung ist vollständig obsolet.

Wir haben also bereits einen Schatten diskutiert, weil die Komplexitätstheorie ein neues Waffensystem geliefert hat, dass alles was uns vorher bekannt war in den Schatten stellt. Somit deutet sich eine neue Dimension des Schattens an, der Höhle und des Effektes des gefesselt sein in der Höhle. Aufgrund der neuen Spielzeuge die uns von der Industrie als intelligente Spielzeuge verkauft werden, sind wir so gefesselt und gebändigt, dass es viel schwerer geworden ist den Hals umzudrehen und in das Licht zu schauen.

Yaneer Bar-Yam hat dies unfreiwillig mitbegründet, weil er in seiner Zeit Wagnisse eingegangen ist, und hinten etwas anderes rausgekommen ist, als das was er reingesteckt hat.

Daraus lernen wir eines das den Sozialökonomen freut: keine Einzeltaten ohne Masterplan und Struktur. Der Komplexitätstheoretiker fügt hinzu: keine Einzeltat ohne Masterplan und Struktur und ohne Strategie und Komplexitätsarchitektur

2.6. Der Doppelboden und die doppelte Rückwand in der Höhle: IT, social media, KI

Die gesamte Welt der IT, der KI, der sozialen Medien, der modernen elektronischen Medien, etc. bilden einen doppelten Boden, bzw. eine doppelte Rückwand in der Höhle. Sie sind mitnichten Heilsbringer oder Instrumente des Fortschritts.

Sie haben nur bestehende Ungleichheiten vertieft und verschlimmert, sie haben isoliert und ausgegrenzt, sie haben der Lüge (Fake News) und der narzisstischen Kaltherzigkeit über den Weg der Interpassivität und der Täuschung von Beziehung mehr Raum als der Wahrheit gegeben. Interessant ist, dass soziale Medien und elektronische Kommunikation aufgrund der ihnen innewohnenden Algorithmen ausschließlich das selbst spiegeln und reproduzieren.

User werden im Spiegelbild gefangen gehalten und sie merken es nicht. Sie leben nur noch in der Projektion des Selbst auf den anderen und jede echte Kommunikation wird unterbunden. Daher entsteht aus dem gebrauch elektronischer Medien eine dauerhafte Enttäuschung und Verringerung der Bindungsfähigkeit. Dies war in den 1970 Jahren auch so beabsichtigt und wird in der Literatur von Populärwissenschaftlern wie Joel de Rosnay detailliert ausgeführt.

Es ist rückwärtsgewandt, es stabilisiert bestehende Ordnungen, Herrschaftssysteme und Privilegien, es vernichtet Leben und ist in der jetzigen Version Lebensbedrohend und gefährlich, sowie absolut sinnentleerend. Dem Höhlenbewohner fällt es dank der sozialen Medien immer schwerer den Kopf zum Licht zu drehen. Er hat in seiner medialen Höhle den Sinn für die Orientierung verloren. Er weis nicht mal mehr wo oben und unten, vorne und hinten (Dank Cybersex und 3D-Brille wird dies nur noch schlimmer) rechts und links oder warm und kalt ist.

Obschon es schwer vorstellbar ist, muss damit gerechnet werden, dass Forschung und Fortschritt dazu führen, dass irgendwann, die Annahmen aus der Komplexitätstheorie ebenso zu Schatten werden, und eine neue Forschung neue Paradigmen und Definitionsräume eröffnet, die heute noch nicht vorstellbar sind. Wir können der Höhle nur bedingt entrinnen, bzw. ist der Versuch der Höhle zu entrinnen nur mit den vorangegangenen Handlungsmaximen oder sieben Gütern zu verwirklichen.

2.7. Die Zukunft. Eine Strategie. Sieben Gefühle. Komplexitätsarchitektur.

Zukunft bedeutet zunächst, dass Zukunft nicht belastet werden darf. Für den Sozialökonomen bedeutet dies neben der gesamten kreativen Arbeit, dass es keine Staatsverschuldung geben darf aber auch keine Schulden. Schulden sind ein Relikt aus der Vergangenheit, das Zukunft verhindert. Vergangenheit im Schlepptau ist Vergangenheit. Der Blick nach hinten gerichtet führt dazu, dass der Taxifahrer gegen den Baum fährt.

Zukunft bedeutet darüber hinaus Ungewissheit. Zukunft bedeutet, dass es Raum für Entscheidungen im Morgen gibt. Das bedeutet für den Sozialökonom, dass keine Probleme aus der Vergangenheit in die Zukunft über die Vererbung geschickt werden dürfen, wie Gewalt die Epigenetisch vererbt wird.

Gewalt ist das große Wort, weil Gewalt das regulativ für menschliche Komplexität ist, wie in der Literatur beschrieben steht (Ginestet 2008, 2010, 2012, 2014, 2016, 2018, 2020). Eine Komplexitätsarchitektur setzt voraus, dass Gewalt und ihre Folgen, Veränderungen des Alltags, unter die kritische Grenze von 20% aller Handlungen in einer Gesellschaft rutschen.

Da die Gewaltdefinition nach Johan Galtung sehr umfassend ist, im Sinne von direkter (persönliche), struktureller (staatliche) und kultureller (Nation, Ethnie) Gewalt, ist es kein leichtes Unterfangen von bestehenden Gewaltproportionen wegzukommen. Insbesondere Gewalt-Hotspots bedürfen einer ausschließlich auf die Gewalt ausgerichtete Strategie, um aus der gewaltspirale rauszukommen. Komplexitätsarchitektur besteht im Wesentlichen aber daraus, Prävention möglich zu machen, damit Zukunft unbelastet bleibt.

Da Gewalt nichts anderes ist als ein Regulationsmechanismus für nicht nachhaltige Humankomplexität (Menschen) bedeutet dies nicht, dass es zu viele Menschen gibt, sondern es bedeutet, dass die bestehende Menge Menschen noch nicht den Weg gefunden hat sich mit der ihr zur Verfügung stehenden Menge und Qualität an Strategien adäquat und nachhaltig der Umwelt anzupassen. Somit ist Komplexitätsarchitektur, dass den Mangel an geeigneten Strategien füllen soll und kann, als einzige. Die Physik wird es nicht leisten.

Die Physik besteht aus Gewalt und der Atombombe, bzw. dem vollautomatisierten Drohnenschwarm. Die Komplexitätstheorie hingegen, gestattet es die Funktion der Gewalt zu verstehen und zu beschreiben und aus dem Verstehen heraus, den sinnvollen und notwendigen Mechanismus der Gewalt im Sinne eines Regulierers von nicht nachhaltiger Komplexität, durch einen freiwilligen nicht gewaltsamen Regulierer zu ersetzen: Gefühl und Verstand.

Darüber hinaus ist Komplexitätsarchitektur nicht eine beliebige Durchsetzung einer Individualvorstellung, sondern eine reine strategische Grundlagenschaffung, die der Komplexitätstheorie folgend Sinn und Bedeutung sowie Sprache und Wege neu ordnet und Prioritäten neu setzt. Der Abbau von Gewalt, weltweit ist dabei ein Grundbaustein einer neuen Wirtschafts- und Sozialordnung.

Der sofortige Abbau, aller sinnlosen Ausgaben in Totgeburten wie die atomare Abschreckung oder Killerdrohnenschwärme, sowie die gesamte Rüstungsindustrie und Waffenlobby und die Reinvestition der in das absurde Vernichten von Lebensenergie investierten Energien und finanziellen Ressourcen in Lebenswichtige Bereiche ist nicht diskutabel, wird durchgeführt und es wird nie wieder auch nur ein Sterbenswörtchen darüber verloren. Wer das Absurde heraufbeschwört wird es sofort und direkt ausbaden dürfen.

Da diese Aufgabe einer kritischen Menge Personen und vernetzten Individuen und Organisationen ermöglicht werden muss, ist Qualifizierung die erste Voraussetzung. Diese Qualifizierung erfolgt mittels des Erlernens in der Anwendung der oben erwähnten sieben Momente der Komplexität, mittels eines Verhaltensmusters, dass ein Arbeitsmuster ist.

Komplexitätsarchitektur impliziert, dass eine kritische Masse qualifizierter Personen diese Arbeitsmuster professionell anwenden und dass aus dem Tun heraus Zukunft entsteht im Sinne der Nachhaltigkeit.

Dieses Arbeitsmuster existiert, wurde erprobt und angewandt, es ist erfolgreich und kann über Schulungen, Seminaren, Kursen, Studium und Einzelunterricht gebucht werden.

Sieben Gefühle.
Die oben im Text erwähnten sieben Momente der erklärten Strategie sind ein gesunder, runder emotionaler Zyklus, aus dem heraus Kontinuität abgeleitet werden kann.

  1. Offenheit und Neugierde sind Voraussetzungen für das
  2. Staunen und die Inspiration, Quelle der Kreativität, die wichtigste Ressource für die Anpassung vieler Menschen an sich schnell verändernde Umweltbedingungen (Klimawandel).
  3. Mut ist die Grundlage Realität zu transformieren und die Anpassung zu beginnen.
  4. Demut ist Voraussetzung dafür, diesen ersten mutigen Ansatz nachhaltig zu gestalten.
  5. Liebe ist Voraussetzung, um das nachhaltige Produkt in die Zukunft zu transportieren, über den Gebrauch (Produkt) sowie die Schöpfung (Kinder).
  6. Glück ist das Maß aller Dinge. Wenn es sich einstellt, dann war die Bemühung sinnvoll. Wenn etwas Sinnvolles getan werden kann, dann also mit Liebe, weil Liebe geteiltes und sich selbst reproduzierendes, multiplizierendes Glück nach sich zieht. Nur daraus lässt sich
  7. Sorglosigkeit ableiten, und wenn diese sich einstellt, und nur dann ist Freiraum für Zukunft, Überraschung, Realität und spannende Herausforderung da.

Komplexitätsarchitektur ist sinngebend auf der Basis von pragmatischer Struktur!

Sinn ist, wenn ein Komplexitätsmuster Mensch, sich selbst gewahr wird der eigenen Eigenschaft als Produkt der Komplexität und die Prioritäten neu geordnet sind zugunsten der aus dem Frieden und dem Lebensgesetz heraus zu verstehenden Notwendigkeiten.

  • Beziehung ist die Grundlage, von der aus alle ausgeht. Alles was Beziehung zerstört ist dem Leben zuwider. Wir sind Beziehung, wir achten Beziehung, wir erhalten und umsorgen Beziehung. Familie ist Beziehung.
  • Die Endlichkeit, Einmaligkeit sowie die Irreversibilität von Entscheidungen erfüllen die individuell getroffen Auswahl, im Verhältnis zum Raum der möglichen Entscheidungen, mit Sinn. Dazu muss es Raum geben, Möglichkeiten und Auswahl.
  • Veränderung bedeutet mutige Transformation. Dies bedeutet, dass nichts heilig ist. Das fängt damit an, dass nicht einmal das Alphabet stehen bleibt. Vielleicht ist das chinesische Alphabet mit seinen 10.000 Zeichen viel besser geeignet Menschen in die Nachhaltigkeit zu führen als ein Indogermanisches, Arabisches, griechisches oder lateinisch-römisches Alphabet mit knappen 28 Buchstaben.
    Vielleicht ist dies aber eine sinnlose Diskussion, weil vielleicht ein Alphabet rein mathematisch geometrisch begründet sein muss, weil die Mathematik und die Geometrie absolut universelle Sprachen sind. Veränderung bedeutet auch das Ablegen aller alten Probleme, allen voran Gewalt. Es gibt keine Gewalt mehr. Gewalt verhindert Leben und Zukunft.
    Gewalt wurde gebraucht, wird aber nicht mehr gebraucht. Gewalt ist Vergangenheit und wird ersetzt in seiner Funktion durch Gefühl und Verstand.
  • Es gibt keine Rechte. Es gibt ausschließlich Verantwortung und selbstgewählte Entscheidungen und Pflichten. Man verpflichtet sich der Zukunft. Nicht einer Sache, Idee oder Menschen.
  • Liebe und nicht Narzissmus ist das Ziel sowie die Methode.
  • Glück ist eine Bedingung, ohne die nichts läuft. Das Maß aller Dinge ist Glück. Glück ist ein Moment. Es wird nicht daran festgehalten.
  • Loslassen bedeutet den Weg frei machen für die Zukunft, und dies bedingt, dass wir stark genug sind uns auf überraschendes unerwartetes einzulassen und deswegen die Zukunft von jeder Hypothek befreien, die ein Projizieren der Vergangenheit in die Zukunft mit sich bringt.

Die Komplexitätstheorie gestattet es das Narrativ, wonach Menschheit Sinn und Bedeutung definiert, einordnet und gestaltet soweit zu fassen, dass von der ersten Sekunde an und dies nach Hans-Peter Dürr, die Bedeutung dessen, was Leben überhaupt ist an einer anderen als der anthropozentrisch definierten Auffassung festgemacht wird.

Obwohl die Komplexitätstheorie noch in den Kinderschuhen steckt, vermag sie es bereits alle anderen Interpretationen von sozialen Beziehungen den Rang abzulaufen.

Dank der Komplexitätsarchitektur, findet die Komplexitätstheorie Wege, Leben nach Prioritäten neu zu ordnen und zu definieren.

Für die Sozialökonomie / den Sozialökonomen bedeutet dies viele komplexe Strukturen, die neu zu denken, zu beachten und zu formen sein werden.

Quellen:
Mitchell, Sandra; 2008; Komplexitäten; Edition Unseld, Suhrkamp, Frankfurt

Quelle Online: Das Höhlengleichnis

Quelle Online: Das Höhlengleichnis nach Platon

Bar-Yam, Yaneer; 2003; Complexity of Military Conflict: Multiscale Complex Systems Analysis of Littoral Warfare, New England Complex Systems Institute, April 21, 2003, NECSI HQ 277 Broadway Cambridge, MA 02139, USA —+1 (617) 547-4100

Quelle Online: Das Höhlengleichnis

Managament of Change

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